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Heimatlos

Froh kehrt der Schiffer heim an den stillen Strom, 
Von Inseln fernher, wenn er geerntet hat; 
So käm auch ich zur Heimat, hätt ich 
Güter so viele, wie Leid, geerntet.

Friedrich Hölderlin, 1770-1843: Die Heimat 

Heimatlosigkeit ist ein Oberbegriff für sehr unterschiedliche Zustände, die selbstbestimmt sein können oder zwanghaft, Bestimmung oder Schicksal, Fluch oder Streben, siehe die Liste der Heimatlosen. Heimatlos zu sein steht im ungewollten Spannungsverhältnis von 'sich entfernen von' und 'bleiben', anders als das Unterwegs-Sein im Spannungsverhältnis von 'sich fortbewegen' und 'ankommen', welches sich iterativ und gewollt wiederholt.

Siehe auch Reisen nach dem Zweiten Weltkrieg.

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Heimat


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