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Willy & sein Treffen - ein Rückblick

Das Fernreisemobiltreffen wurde seit 1979 zur größten und bedeutendsten Veranstaltung seiner Art in Europa.  Aus dem Internationalen Hanomag A-L 28-Treffen wurde im Laufe der Jahre das Internationale Globetrotter- und Fernreisemobiltreffen, kurz: Willys Treffen

Ein Brief von Marianne Janssen (im September 2009)

Liebe Freundinnen, liebe Freunde,

 

Willys Treffen ist vorbei, das 30., das Jubiläumstreffen, ein ganz besonderes sozusagen. Und Willy war nicht mehr dabei.                              

Aber es war auch ein sehr schönes Treffen. Locker, friedlich, harmonisch und voller guter Laune, also rundherum gelungen. Und dafür möchte ich allen, die dazu beigetragen haben, herzlich danken, in erster Linie natürlich Euch. 

Und in zweiter Linie, aber ebenso herzlich, meinen Freunden vom Organisations-Team: Norbert Lüdtke und Sonja Roschy sowie Ulla Siegmund und Klaus Schütz. 

Willys Treffen entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte aus den kleinsten Anfängen: das erste im heimischen Vorgarten, dann einige Campingplätze, danach viele Jahre im Forsthaus Tiergarten in Braunfels, danach Taverne Mykonos in Giessen, eine halbe Ewigkeit in Staufenberg, dazwischen Hofgut Bubenrod, dann Finsterloh in Wetzlar, und jetzt das Alte Fort in Mendig.  

Dreißig Jahre ein Globetrottertreffen zu veranstalten ist nicht so einfach. Es hat Höhen und Tiefen gegeben. Aber es hat Willy und mir immer Freude gemacht, und ohne die Hilfe lieber Freunde hätten wir so manches nicht meistern können. 

Willy starb im Mai im Alter von fast 84 Jahren. Er freute sich auf „sein Jubiläumstreffen“ und hat bis zum Schluß an den Vorbereitungen mitgewirkt. Mit dem „30. Intern. Globetrotter- und Fernreisemobiltreffen“ wollte er „seine Ära“ beenden, Freude und Verantwortung an Jüngere übergeben und selbst als „Rentner am eigenen Treffen“ teilnehmen. 

Klaus, Norbert, Sonja und Ulla haben uns bereits in den letzten Jahren als Organisations-Team unterstützt. In ihnen fand Willy auch seine Wunsch-Nachfolger (Fotos im Impressum).

Norbert durchquerte Afrika mit Faun und Magirus, bereiste Asien mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mit dem Wagen.

Sonja führten mehrmonatige Reisen durch Asien und Mittelamerika, meist mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ulla war schon in den 70er und 80iger Jahren mit einem betagten AL28 über 60.000km quer durch Afrika unterwegs und bereits bei den ersten Hanomagtreffen von Willy dabei.

Klaus erkundet die Welt eher per Rucksack, ist aber auch mit dem VW-Bus im südlichen Afrika längere Zeit gereist, sein Hobby ist die Fotografie.

Willys Treffen werden also noch lange stattfinden, ganz in bewährter Gestaltung, wenn auch an einem neuen Ort. Ich selbst werde weiterhin dabei sein, allerdings nicht mehr „federführend“.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen eine gute Zeit, viel Spaß beim Reisen und auf ein Wiedersehen beim Willy-Treffen.

Wir freuen uns auf Euch!

Marianne und das neue Team

 

Die »Pfadfinder« der Globetrotter

Willy Janssen war - wie die Gründer anderer Globetrottertreffen auch - Mitglied der Deutschen Zentrale für Globetrotter dzg. Die dzg gründete 1974 das erste, älteste und bis heute bestehende Globetrottertreffen, das sich stärker an individuell Reisende jeder Art richtet: zu Fuss, per Rad, mit öffentlichen Verkehrsmitteln ...

Beide - Fernreisemobiltreffen und Globetrottertreffen - verfügen über eine so lange Tradition, dass ihr Besuch zu einem Muss in der Szene wird. Sie sind in der öffentlichen Wahrnehmung die bedeutendsten ihrer Art und dienten anderen Treffen als Vorbild.

Willy Janssen († 2009) gehörte zu den "Pfadfindern" des individuellen Reisens. Das Bild zeigt ihn Kreise einiger seiner Freunde im Abenteuermuseum von Saarbrücke

n.

Werner FreundWilly JanssenHeinz Rox-SchulzRüdiger Nehberg
der mit dem Wolf tanztSahara-Willy († 2009)König der Globetrotter († 2004)Extrem-Globetrotter

 

Veranstalterteam  | kontakt aet willy-janssen.de